Freitag, 23. April 2010

Michels Einstieg in die Arbeit

Michel ist nun schon 7 Monate alt. Seit Januar arbeiten wir beide in der Rudolf -Wissell-Grundschule.
Ich habe lange überlegt, ob es wohl besser wäre einen erwachsenen Hund oder einen Welpen zu wählen. Heute weiß ich, dass es richtig war, mit einem Welpen angefangen zu haben, denn die Kinder an der Rudolf-Wissell-Grundschule hatten keine Erfahrung mit Hunden. Zu einem ausgewachsenen Hund hätten sie niemals so schnell Vertrauen gefasst. Bis zum Projektbeginn hatten die meisten der Schüler nur schlechte Dinge über Hunde gehört. Die Geschichten ähnelten denen vom bösen Wolf.
Aber auch für Michel war es gut, gleich von Beginn an in diesem Trubel aufzuwachsen. Ich hatte das große Glück, mit Frau Schreyer eine Klassenlehrerin gefunden zu haben, mit der ich alles gut absprechen konnte. Aber auch die Kinder hielten sich sehr gut an Absprachen. Michel bekam einen Platz, von dem aus er alles sehr gut überschauen konnte. Ich war immer in seiner Nähe. Wenn es ihm zuviel war, verließen wir die Klasse oder blieben auch mal zu Hause. Da ein Hund seine Bedürfnisse nicht anmelden kann muss ich als seine Besitzerin darauf achten und es einfordern.

Donnerstag, 22. April 2010

Unser Weg zur Ausbildung TeamTherapieHund

Ich persönlich finde es toll, wenn Hunde mit Ihrem Menschen in einem Team einer gemeinsamen Beschäftigung nachgehen. Sonst würde ich diese Arbeit ja auch nicht machen. Aber der momentane Run auf diese Art der Tätigkeit mit Hund sollte uns Menschen den Blick nicht verstellen. Um diese Arbeit durchführen zu können, müssen beide eine fundierte Ausbildung durchlaufen.
  • Der Mensch muss schon vorher einen entsprechenden Beruf im medizinischen oder pädagogischen Bereich erlernt haben und über genügend Praxis verfügen. Darüber hinaus sollte er schon genügend Erfahrung mit Hunden haben. Des weiteren muss der Mensch sich ständig auf diesem Gebiet bei seriösen Institutionen weiterbilden. (z.B. beim Institut für soziales Lernen mit Tieren) Mir scheint, dass hier im Moment sehr viel Unfug angeboten wird.
  • Der Hund muss gut sozialisiert und erzogen werden. Neben einer optimalen Gesundheit (Gesundheitspass) muss der Hund einen Wesenstest durchführen (zum Beispiel beim Verein Leben mit Tieren e.V.)
  • Das Team (Mensch und Hund) muss perfekt harmonieren. Tägliches Training und entsprechende Schulen helfen dabei. Zum guten Schluss sollten noch dafür noch verschiedene Prüfungen ablegt werden. Wir streben den Teamhundetest und die Begleithundeprüfungen 1 und 2 an.
http://hundesindschlau.blogspot.com/